Gehirnjogging

Gehirnjogging für Läufer

Wir lieben das Laufen. Es hält fit, gesund, baut Alltagsstress ab und macht den Kopf frei. Und wie viele andere Läufer, haben auch wir unsere Lieblingsstrecken. Doch wer immer nur die gleichen Wege abspult, verschenkt Potential. Gehirnjogging ist der Schlüssel für bessere Leistungen im Alltag und beim Sport.

Man weiß, dass neue motorische, visuelle und akustische Reize unser Gehirn schulen. Die Neuronen, Nervenzellen des Gehirns, lernen anders zu kommunizieren. Das ist Teil des menschlichen Lernprozesses, über den wir neue Fähigkeiten erlernen. Dieser Schulungsprozess wirkt sich jedoch nicht nur auf die unmittelbar erlernten Fähigkeiten aus, sondern macht das Gehirn insgesamt leistungsfähiger. Denkprozesse im Alltag werden besser und, besonders interessant für Sportler, auch die motorische Lernfähigkeit. Gehirnjogging meint, genau diese Fähigkeiten unseres Gehirns zu nutzen und gezielt zu fördern. Trainingskonzepte zum Gehirnjogging, werden bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Sportarten erfolgreich eingesetzt. Das wahrscheinlich bekannteste, ist Life Kinetik®. Mittels unterschiedlichster koordinativer Übungen, die mit der eigentlich ausgeübten Sportart nicht unmittelbar im Zusammenhang stehen müssen, wird das Gehirn angeregt, um beim Training und später im Wettkampf bessere Ergebnisse zu erzielen. Dazu gehören zum Beispiel Wortspiele innerhalb einer Trainingsgruppe oder Wurf- und Fangübungen mit überkreuzten Armen.

Als Läufer könnt Ihr diese Erkenntnisse leicht in Eurem normalen Training umsetzen. Habt Ihr mal probiert, Eure Lieblingsrunde entgegengesetzt zu laufen? Vielleicht habt Ihr dann auch die Erfahrung gemacht, dass sich das anfangs irgendwie komisch, fremd oder neu anfühlt. Das ist genau dieser Reiz, den unser Gehirn benötigt. Macht man das allerdings mehrmals hintereinander, wird es vom Empfinden her wieder normal. Das Gehirn hat dazu gelernt und der Richtungswechsel bringt keine zusätzlichen Ergebnisse mehr. Gleiches weiß man auch von den koordinativen Übungen. Sobald eine neue Übung erlernt wurde und ohne Probleme ausgeführt werden kann, bietet sie nur noch wenig Fortschritt. Dann sollte sie variiert oder durch eine neue Übung ersetzt werden. Und was heißt das nun für Euer Lauftraining?

Sorgt für Abwechslung im Training. Geht neue Wege, sucht Euch neue Laufstrecken oder variiert Eure Strecke öfter mal. Lange Strecken auf ebenem Untergrund, bieten wenig Reize. Optimal ist es Trails oder querfeldein zu laufen. Unebene Wiesen, Waldwege, Unterholz oder sandiger Untergrund bieten Herausforderungen für die Feinmotorik der Füße und Fußgelenke. Dazu müsst Ihr Euch ständig auf die Umgebung konzentrieren und mit den Augen den Untergrund beobachten. Wer mag, kann auch mal einen kleinen Ball mitnehmen und versuchen, während des Laufens Wurf- und Fangübungen zu machen. So wird das Lauftraining zum reinsten Gehirnjogging.

Alles Liebe und bleibt sportgesund!

Euer ApoPhysio-Team Dennis und Andreas

Faszienball im Einsatz

Faszienball bei Golf- und Tennisarm sowie Sehnenscheidenproblemen

Ausrollen der Unterarmfaszien mit dem Faszienball: – Ihr arbeitet mit dem Faszienball oder einer kleinen Faszienrolle. – Mit Ball oder Rolle entspannt Ihr die Unterarmfaszien indem Ihr diese vom Ellbogen in Richtung Hand ausstreicht. – Alternativ könnt Ihr mit kleinen kreisenden Bewegungen auch punktuell an einer angespannten Stelle arbeiten. – … Weiterlesen →

Sportliche Vielfalt - Andreas beim Wasserski

Sportliche Vielfalt ist wichtig

Vorgestern habe ich einmal mehr festgestellt, wie wichtig sportliche Vielfalt ist. In den vergangenen 10 Monaten habe ich fast alle Sportarten, die ich sonst noch ausübe, stark eingeschränkt und bin fast nur noch gelaufen. Ich habe in diesem Jahr bereits einen Marathon, drei Halbmarathons, den Strongmanrun und am vergangenen Samstag den … Weiterlesen →